Martinique 2019/20

Norbert`s Flug am 29. Novemebr nach Martinique geht nicht ohne Probleme. Sein Flieger startet in Paris Orly mit 2 1/2 Stunden Verspätung und landet um Mitternacht am Flughafen Fort de France., Da ist am Ersten Tag nur ausschlafen angesagt und sich langsam an das Klima zu gewöhnen. Danach sind Reinigungsarbeiten auf Deck und im Salon zu erledigen. Soll ja alles sauber sein, wenn in einer Woche Roswitha mit Maya an Bord kommen.
 
 
 
Auch der Flug von Roswitha und Maya am 6. Dezember geht nicht ohne Probleme. In Frankreich gibt es am 5. Dezember einen Generalstreik, die Kurz- und Mittelstreckenflüge sind betroffen. Unser Flug ist nur um 1 1/2 Stunden später angesetzt. Für den Flughafenwechsel von Charles de Caulle nach Orly brauchen wir mit dem Taxi 1 1/2 Stunden. Schaffen es noch rechtzeitig zum Check-in-Schalter. Nach dem Sicherheitcheck ist Roswitha der letzte Passagier der an Bord, der Maschine kommt. Die nächsten 8 Stunden sind für Roswitha eine Entspanung, hat einen Zweierplatz für sich alleine. Um 17 Uhr Landung auf den Airport Fort de France, wo Norbert in der Ankunfthalle auf Roswitha und Maya wartet.


 
Landeanflug auf Fort de france.
 
 
 
In den nächsten Tage wird die Mary Ann komplett durchgepuzt, mit dem Mietauto Proviant herangeschaft und am Boot verstaut. Die Starterbatterie ist in den 7 Monaten wo wir nicht am Boot waren so heiß geworden und hat auch gleichzeitig zwei Verbraucherbatterien geschädigt. Das heißt für uns wiedermal Extra-Ausgaben, kaufen Starterbatterie und zwei Verbraucherbatterien. Auch unsere Außenanzeige-Instrumente ( Wind, Tiefe und Autopilot) müssen durch Neue ersetzt werden. Im Motorraum tropft Wasser vom Motor, aber mit einer Gummidichtung um 12 €, ist das gleich behoben. Einige Tage vor dem 19. Dezember ziehen Norbert und Roswitha in die Achterkoje um. Überlassen die Vorschiffkoje unseren Freunden Tanja und Martin. 
 
19. Dezember
Roswitha hat heute Geburtstag, aber gefeiert wird erst heute Abend mit unseren Freunden. Haben ein Mietauto für einen Tag, karren damit eine große Ladung an Proviant heran. Dieser wird am Boot verstaut, danach geht es zum Flughafen Fort de France. Die Maschine aus Paris landet mit 20 Min. Verspätung und anschließend geht es mit dem Auto zurück in die Marina. Nach dem auspacken der Reisetaschen wird mit einem Rum-Punch auf das Geburtstagkind angestoßen.
 
20. Dezember
Bleiben heute in der Marina, Tanja und Martin sollen sich von der langen Anreise erholen und sich an das Klima hier gewöhnen. 
 
Zu Mittag gibts aus Österreich mitgebrachte Lachspastete, den Wild-Räucherlachs mit Krenobers und frisches Baguette. Am späten Nachmittag wird das Sonnensegel verstaut und die Wassertanks aufgefüllt..
 
21. Dezember
9 Uhr wird die Maschine gestartet und fahren in Richtung Tankstelle, wo schon einige Boote auch auf Sprit warten. Nach einer Stunde geht es mit befüllten Dieseltank und Dinghytank endlich los. 
 
Mit Fahrt auf Sicht geht es in die Ankerbucht Sainte Anne. 
 
Die Mädels bringen das Sonnensegel an und die Jungs erledigen das mit dem Dinghy und Außenborder. Norbert will den Außenborder starten, aber diesr gibt keinen Laut von sich. Norbert hat ihn in der Marina nicht auspropiert, obwohl Roswitha ihn daran erinnert hat !!!! Alle Versuche an Möglichkeitenn ( Zündkerzen tauschen, Kontaktspray reinsprühen....) führen zu keinem Erfolg. Nach zwei Stunden fahren wir noch zu einen Österreichischen Segelfreund der hier vor Anker liegt, vielleicht kann dieser ein Wunder bewirken. Aber auch Johann gelingt dies nicht und so fahren wir wieder zurück in die Marina.
 
22. Dezember
Norbert versucht nach dem Frühstück nochmal den Außenborder zu starten uns siehe da, es funktioniert. Danach wird sofort beschlossen neu auszulaufen und in die Bucht Grand Anse d`Arlet zu fahren. Gleich nach der Letzten Makierungs-Boje werden die Segel gesetzt. Zeitweise zeigt die Loge am Taplet 7 Kn an. 
 
Beim Rocher du Diamant tut sich was an der Schlepplangel. Norbert zieht nach einem kurzen Drill einen Barracuda an Deck. 
 
Die letzten 3 Sm fahren wir unter Motor in unsere Lieblings- Bucht auf Martinique. Die nächsten 4 Tage bleiben wir hier in Grand Anse d`Arlet, werden den Heiligen Abend hier feiern. Es gibt hier viele Wasserschildkröten, die man mit Schnorchel und Taucherbrille beim Fressen des Seegrases beobachten kann. Auch unser Aßenborder startet nach einige Versuchen doch noch an, somit die Landausflüge gerettet. 
 
Zu Mittag gibts den fangfrischen Fisch, gebraten mit Speck im Backrohr, dazu Kartoffel und Salat.
 
23. Dezember
Roswitha macht mit Tanja und Martin eine Wanderung in die nächste Bucht Anse Alet. Norbert bringt uns zum Strand, von hier geht es zu Fuß weiter. An der Strasse entlang bis zu einem Trampelpfad, über Steine und Baumwurzel geht es den Berg hinauf. 
 
Von hier hat man eine schöne Aussicht in die Bucht Grand Anse d`Alet. Der Weg führt an einem Tümpel und einer kleinen Kapelle vorbei. Kurz danach fällt der Ausblick in die Bucht Anse Alet.
 
 
Schlendern durch den kleinen Ort und besuchen auch die Kirche. Für den Rückweg nach Grand Anse d`Alet nehmen wir die Hauptstrasse.
 
24. Dezember- Heiliger Abend
Norbert hat am Vortag zwei Truthahnkeulen in Salzlacke eingelegt. Die kommen am Nachmittag mit viel Wurzelwerk in die Pfanne und ins Backrohr, für die nächsten 3 Std. In dieser Zeit wird der Rest vom Menü zubereitet
Curry-Kürbis-Karottensuppe mit Kokosmilch
Gebratene Truthahnkeule mit Maroni
Beilagen: Rotkraut, Kartoffelknödeln und Salat
Dessert: Apfelmus mit Schlagobers
 
Am Vormittag hat Roswitha den kleinen Christbaum aufgeschmückt und kleine Geschänke werden dazugelegt. Im Radio läuft die Weihnachts CD aus Österreich und zu Mittag mit der Familie telefoniert. 

Um 18 Uhr sitzt die ganze Crew beim festlich gedeckten Tisch an Deck. Angestossen wird mit Französischen Rotwein, nach dem Dessert gibt es für jeden Geschänke. 
 
Danach werden noch selbstgebackene Weihnachtskekse aus Österreich vernascht. Vom Menü bleibt so viel übrig das es noch für den morgigen Christtag reicht.
 
25. Dezember
Roswitha geht mit den Freunden zum Cap Salome, es liegt an der N Seite von der Bucht. Müssen uns ein wenig die Füße vertretten nach diesen übigen Essen von gestern.
 
26. Dezember
Heute geht die Fahrt weiter nach Anse Mitan, wo wir um 10,30 Uhr ankern. 
 
Am Nachmittag spazieren wir durch den Ort und machen einen Stopp in einer Eissalon, sehr leckeres Eis!!!
 
 
27. Dezember
Mit einem sehr kurzen Schlag geht es in die gegenüber liegende Hauptstadt von Martinique-Fort de France. Roswitha zeigt Tanja und Martin die Stadt und in der großen Markthalle kaufen wir verschiedene Gewürze ( Curry, Safran, Zimt, Muskatnüsse...) ein. 
 
Kathertrale Saint Louis
 
Markthalle von Fort de France
 
Beim Sonnenuntergang legen die zwei Kreuzfahrtschiffe ab. Sie werden von Lotsenbooten aus den Hafen und der Bucht geführt.
 
28. Dezember
Heute geht die Fahrt wieder zurück in den Süden der Insel nach Sainte Anne. Nach verlasen der Bucht von Fort de France beißen an der Schleppangel in kurzen Abständen zwei Fische an. Beim Rocher du Diamant kämpfen wir gegen Wind und Strom an. Mit Motor und unter Segel kämpfen wir uns an den Felsen vorbei. 
 
Nach 5 Stunden fällt der Anker ins Karibische Meer und die ganze Crew mit Hund springt ins Wasser.
 
30. Dezember
Roswitha führt Tanja und Martin durch den kleinen Ort und gehen auf den Kreuzweg den kleinen Hügel hinauf. Oben an der Kapelle angekommen hat man schönen Ausblick über die ganze Bucht. 
 
 
 
Beim Rückweg erkunden wir uns in verschiedene Lokale über Silvesterveranstaltungen. Viele Lokale sind schon ausgebucht, von jenen die noch freie Plätze haben, werden die Angebote aufs Boot mitgenommen. Gemeinsam mit dem Skipper fällt die Entscheidung für das Pirates, es liegt gleich oberhalb vom Dinghysteg. Norbert und Martin fahren ans Land und machen die Reservierung für den Silvesterabend.
 
 
31. Dezember
Am Vormittag kocht Roswitha ihre spezielle Gulaschsüppe für den Neujahrstag. Tagsüber vertreiben wir uns die Zeit mit schwimmen und faulenzen. Die Mädels müssen sich für den heutigen Abend etwas aufbrezeln. Kurz vor 19 Uhr fährt Norbert mit der ganzen Crew zum Dinghy- Anleger. Am Handy macht er mit Tochter Michaela den Countdown für das Neue Jahr 2020 in Österreich. 
 
 
 
 
Bei uns sind es noch 5 Stunden bis zum karibischen Jahreswechsel. Bekommen ein 5 gängies Menü serviert, zwischendurch einige Cocktails, was die Stimmung hebt. Eine Karibische Band sorgt für die musikalische Unterhaltung. So geht es gut gelaunt ins Neue Jahr, das von einem schönen Feuerwerk begrüßt wird. Um 2 Uhr fährt die ganze Crew wieder zurück zum Boot, wo Roswitha und Martin noch ins Karibische Meer springen.
 
1. Jänner
Der einzige der zeitig aus der Koje kriecht ist Norbert, er fährt mit Maya ans Land. Der Rest der Crew kommt um 10 Uhr zum Frühstück und danach ein Erfrischungsbad im Meer. Am fühen Nachmittag, nach der Stärkung mit Gulaschsuppe wird der Anker gelichtet. 
 
Es geht wieder zurück iin die Marina Le Marin, wo die Mary Ann mit Süßwasser gereinigt wird. Ab morgen haben wir ein Mietauto und da werden einige Landausflüge gemacht.
 
2. Jänner
Nachdem wir unser Mietauto abgeholt haben geht die Fahrt an der E-Seite von Martinique zur Rum-Distillation Clement. Unterwegs wird bei einigen Aussichtspunkte einen kurzen Stopp eingelegt. Der Parkplatz ist fast voll mit Autos, aber Martin findet doch noch eine Parklücke. 
 
Beim Eingang sind lange Warteschlangen zu den Kassen, da bekommt jeder Besucher einen Plan von der Anlage mit. 
 
 
 
Zuerst wandern wir durch den Park, wo viele verschiedene Palmenarten wachsen. Inmitten großer Bäume ist ein See und es stehen viele Skulpturen von Künstlern aus Martinique. 
 
Weiter geht es zu den Schauhallen wo man die alten Maschinen zur Rumherstellung besichtigen kann. 
 
In weiteren Hallen sind verschiedene Rumsorten in aufgestapelten Holzfässern gelagert. 
 
 
Oben auf einer Anhöhe ist das alte Herrenhaus der Familie Clement mit seinen schönen ausgestalteten Räumlichkeiten. Zuletzt zur Rumvekostung und mit einigen Flaschen Rum geht es zum Parkplatz. 
Fahren weiter nach Norden zum Bananen-Museum in der Nähe von Sainte Marie. 
 
 
Neben dem Museum gibt es ein gutes Restaurant wo wir unser Mittagessen zu uns nehmen. Spazieren gut gestärkt durch verschiedene Plantagen mit Bananen-Stauden aus der ganzen Welt. 
 
 
Bezahlen unseren Eintritt am Ende des  Rundganges, sind ihn verkehrt gegangen. Werden vom freundlichen Mitarbeiter aufgefordet noch einige Bananensorten zu propieren. Danach geht die Fahrt wieder zurück in die Marina Le Marin.
 
3. Jänner
Heute fahren wir an der W-Seite von der Insel ganz in den Norden zum Wasserfall Anse Couleuvre. Norbert und Maya sind mit an Bord, Himmel ist etwas bedeckt, ein richtiges Wanderwetter. Das letzte Stück der Strasse ist sehr kurvenreich und steil. Am Parkplatz ergattern wir die letzte freie Parklücke. 
 
Zu Fuß geht es auf einen schmalen und steinigwn Weg weiter. Müssen öfters  den Bach überqueren, der vom Wasserfall zum Meer fließt. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns ein wenig zu schaffen. Wandern durch den Regenwald mit vielen hohen Bäumen, Bananenstauden. Kaukaubäume und Lianen die bis zum Waldboden reichen. 
 
Tanja entdeckt auf einem Baumstamm eine große Vogelspinne Das letzte Wegstück zum Wasserfall ist eine Herausforderung, müssen über hohe Felsen klettern. 
 
 
Der Blick auf den Wasserfall ist gigantisch. Das Wasser stürzt steil von 120 m Höhe in die Tiefe. 
 

Der Rückweg ist nicht mehr so anstrengend und für Maya war es eine tolle Wanderung. Fahren wenige km zum Meer zurück und suchen am Strand von Anse Couleuvre einen Platz für unser Picknick. Auf diesen Strand waren wir vor 4 Jahren schon mit Anna, Franz und Milena. 
Mit vollen Magen geht die Fahrt weiter nach Saint Pierre, war bis 1902 die Hauptstadt von Martinique. In diesem Jahr brach der Vulkan Mount Peleè aus, zerstörte die ganze Stadt und 30 000 Meeschen fanden den Tod. Ein Mann der im Gefängnis war hat mit schweren Verbrenungen überlebt. Alle Holzschiffe im Hafen und am Pier sind verbrannt. Nur ein Eisendampfer mit einer geringen Besatzung waren die einzigen Zeitzeugen der Katastrophe. 
 
 
Besuchen das Museum, wo die verformmte Glocke ausgestellt ist. Schauen uns die Reste vom Theater und die Gefängniszelle vom einzigen Überlebenden an. 
 
Danach geht die Fahrt wieder zurück Richtung Süden in die Marina.
 
4. Jänner
Am dritten Tag der Inselbesichtigung geht es nach Trois Ilet zum Sklavenmuseum La Savanes Esclaves. Norbert und Maya bringen wir zum Strand Diamant, auf der W-Seite von Martinique. 
 
Am Waldboden vor dem Strand war alles mit Krabben übersät und Maya war das nicht geheuer!!!
 
Der Rest der Crew fährt auf der Küstestrasse zum Memorial Anse Cafart. 
 
Eine Gedänkstätte für ein Sklavenschiiff, das am 8. April 1830 hier auf die Felsen aufgelaufen ist und sank. Mehr als 40% der Sklaven fanden bei diesem Schiffsunglück den Tod, Die Restlichen wurden von Einheimische gerettet. Laut damaligen Gesetzes war die Sklaverei schon abgeschaft. Zum 150 Jahrestag des Unglückes wurde dieses Monument errichtet. 
Weiter auf der Küstenstrasse bis zum Kreisverkehr bei Trois Ilet
 
Ein Wegweiser zeigt uns die Strasse an, wo wir nach einigen km den Parkplatz erreichen. 
 
Dieses Freilichtmuseum wurde vom Martinikaner Gilbert Larose errichtet. Auf einer Fläche von 3 ha werden 400 Jahre Geschichte von Martinique erzählt. In 20 Hütten wird das Leben der Arrak Indianer und der Sklaven dargestellt. Auf den Hinweistafeln sind Erläuterungen von den Quallen die diese Menschen erleiden mussten. Zwischen den Hütten wachsen Bananenstauden, Kaukau- und Lemonenbäume. 
 
 
Die Wege säumen Beete von blühenden Sträuchern und verschiedenen Kräutern. Spazieren fast 2 Stunden durch das Museum und fahren danach auf der Küstenstrasse zurück. 
Kurz vor Diamant gibt es noch einen Stopp beim kleinsten Haus auf Martinique. 
 
 
Es Heißt Maison Bagnard und wurde von einen ehemaligen Strafgefangenen von Guyana erbaut. Nach der Fertigstellung lebte er 17 Jahre bis zu seinen Tod 1973 in diesen farbenfrohen Haus. Danach holen wir Norbert und Maya vom Strand ab und es geht wieder zurück in die Marina.
 
5. Jänner 
Heute steht ein kleiner Nachmittagsausflug am Programm, zum Cap Macre. Liegt nur wenige km von Le Marin entfernt. Am Parkplatz stehen nur wenige Autos. 
 
 
Der Fußweg führt an einem mit Seerosen bewachsenen kleinen See vorbei. Folgen den Weg weiter bis zum einem weißen Sandstrand. Sparzieren den mit Palmen gesäumten Strand entlang.
 
 
Die wenigen Badegäste vor Ort haben ihre Hund dabei und haben ihren Spass im Wasser. Auf Martinique sind auf den Stränden keine Hunde erlaubt, aber dieser Strand eine Ausnahme zu sein. 
 
Besuchen noch die kleine Kapelle auf der Anhöhe. 2002 wurde sie restauriert und trägt den Namen Kapelle der Jungfrau der Seeleute. In der Karwochen wird sie von den Einheimischen zum Beten aufgesucht. Es ziehen dunkle Regenwolken auf und beeilen uns zum Auto zu kommen und fahren zurück in die Marina.
 
6. Jänner
Für Tanja und Martin ist es der letzte Urlaubstag und Roswitha fährt mit den Beiden zur Plage de Salines.
 
Dieser Strand zählt zu den schönsten auf Martinique, weißer Sand und glasklares Wasser mit kaum einer Brandung. Verbringen einige Stunden am Strand. Am Rückweg wollen wir noch zum Piton Creve Coeur. Nach einen kleinen Umweg finden wir doch noch den Parkplatz.
 
 
Von hier führt ein steiler Weg mit vielen Holzstufen hinauf zum Gipfel. Bei einer kleinen Lichtung hat man einen Ausblick über die ganze Marina Le Marin. 
 
Man sieht auch die ganze Bucht von Sainte Anne bis zum Felsen Rocher du Diamant. Gehen den Berg weiter hoch bis zum höchsten Punkt. 
Von hier sieht man in die Plage de Salines, die kleinen Inseln Ilet Cabrits und Ilet Chevalier, sowie ein Teil von der Ostküste von Martinique. Auf diesen 18 Millionen Jahren alten Vilkankegel hat man eine traumhafte 360° Rundaussicht. Es wird Zeit wieder zurück in die Marina zu fahren, Tanja und Martin müssen ihre Reisetaschen noch packen. Roswitha und Norbert fahren mit dem Auto noch zum Einkaufen. Nach einem Essen im Marina-Restaurant brinrgen wir unsere Freunde zum Flughafen Fort de France. Wir hoffen es hat ihnen gefallen, nehmen viele Eindrücke mit nach Österreich und können noch lange von diesen Ulaub zerren.
 
7. Jänner
Mit viel Schmutzwäsche geht es zum Waschsalon und wir ziehen wieder in unsere Vorschiff-Koje um. Die Achterkoje wird für unsere nächsten Gäste zu recht gemacht. Norbert bringt das voll betankte Mietauto zurück.
 
10. Jänner
Seit unsere Gäste abgereist sind hat sich das Wetter schlagartig geändert, starke Regenschauer mit viel Wind. Es soll erst in einigen Tagen Wetterbesserung kommen. Haben noch einige Arbeiten zu erledigen bis unser Enkel Stefan mit seinen Freund auf Martinique kommen. Bordlautsprecher, Muringlight, WL funktionieren nicht und das Oberdeck der Mary Ann wollen wir auch noch polieren. Alles soll in zwei Wochen fertig sein, hoffentlich!!
 
22. Jänner
Bis auf die Lautsprecher haben wir alle Arbeiten erledigt und sind bereit für unsere Gäste.
 
23. Jänner
Norbert holt das Mietauto und fahren gleich zum Einkaufen in den Leader Price. Kaufen eine große Ladung Proviant  und diese bringen wir mit unseren großen Faltwagen vom Auto zum Boot. Am späten Nachmittag geht es zum Flughafen Fort de France, wo um 20 Uhr die Maschine aus Paris Orly landet. 
 
Nach 30 Min kommen Stefan und sein Freund Marcel zu uns in die Ankunfthalle. Gemeinsam geht es zurück in die Marina. Am Boot werden die Beiden von Maya freunlich begrüßt. Packen ihre Taschen aus und fallen kurz darauf müde in ihre Achterkoje.
 
24. und 25. Jänner
Roswitha geht mit den Jungs ins Marinabüro zum Ausklarieren, Norbert bringt das Mietauto zurück. Zurück am Boot entdeckt Stefan bei Mayas Augen eine starke Rötung, Norbert geht mir ihr gleich zur Tierärztin. Bekommt Salbe und Tropfen für die Maya mit, sie reagiert allergisch auf die UV-Strahlen. Werden ihr in Österreich eine Hunde-Sonnenbrille angewöhnen, die sie hier in der Karibik immer tragen muss. Das Boot ist abfahrbereit als Norbert zurück kommt. Verlasen die Marina und fahren in die Bucht von Sainte Anne. 
 
Wollen bis 16 Uhr hier vor Anker bleiben und verbringen die Zeit mit viel schwimmen. 16 Uhr Maschine starten, Anker lichten und los geht es mit der Überfahrt nach St. Vincent in die Blue Lgoon (56 Sm). Beim Verlasen der Bucht werden die Segel gesetzt und mit 5 Kn geht es Richtung Süden.
 
 Nach einem schönen Sonnenuntergang heißt es für alle am Deck Schwimmweste anziehen und anleinen. Um 21 Uhr flaut der Wind immer mehr ab, starten die Maschine. Maya liegt ganz entspannt am Boden vom Cockpit. 30 Minuten vor Mitternacht tut sich was an der Schleppangel, Norbert zieht einen Fisch an Deck. Um Mitternacht fallen die Positionslichter aus, müssen noch mehr Ausschau nach Schiffen halten. Sind eigentlich ein Geisterschiff, ohne Beleuchtung!!!! 
 
Im Morgengrau erreichen wir den Norden von St. Vincent und sind für andere Schiffe wieder sichtbar. Fahren die W-Küste entlang und sind um 9 Uhr bei der engen Einfahrt in die Marina Blue Lagoon. Über Funk fragt Norbert nach einen Liegeplatz am Schwimmsteg an, es ist einer frei. Müssen die Mary Ann längseits am Steg anlegen, können aber durch den Querrsteg beim Heck aus- und einsteigen, ist gut für Maya. Beschließen die nächsten 3 Tage in der Marina zu bleiben. Da das Einklarierugsbüro erst um 13 Uhr öffnet, kann die ganze Crew etwas Schlaf nachholen. 
 
Stefan und Marcel gehen zum nahen schwarze Sand-Strand, gleich neben der Marina. Am Abend wird im Marinalokal mit Cocktail auf die gelungene Überfahrt angestoßen.
 
26. Jänner
Am Morgen lassen wir das Dinghy zu Wasser und Norbert weist Stefan ein, wie der Motor zu starten ist. Nach einer Probefahrt fährt Stefan mit Roswitha und Marcel zum Felsen Duvernette. Die Sträcke ist nicht ganz einfach zu fahren, es sind viele Riffe zu umfahren. Einmal wird es kritisch, müssen den Motor hochheben. Vorbei geht es an der N- Seite der Privatinsel Joung Island. 
 
Von hier kommen wir ohne Problem zum Anleger Duvernette. Über steile Stufen geht es hinauf zum einstigen Fort aus dem Jahr 1800. Auf verschiedene Positionen stehen noch alte Kanonen. 
 
Vom Höchsten Punkt sieht man auf die in Süden gelegenen Inseln Mystique und Bequia, sowie in die Marina Blue Lagoon. 
 
Die Jungs fahren am Nachmittag nochmal hierher zum Schnorcheln. Am Abend ist Livemusik in der Marina, es spielt und singt ein Alleinunterhalter. Das wollen wir uns genauer ansehen, waren die einzigen Hellhäutigen hier bei der Veranstaltung. Die Stimmung war gut und auch die Rum-Punch!!!
 
27. Jänner
Gleich nach dem Frühstück geht es hinauf zur Hauptstrasse, wollen in die Haupstadt nach Kingstown. Weden gleich von einen Busfahrer angehupt und gefragt ob wir nach Kingstown wollen. Fahren einmal in die andere Richtung und nach einigen Km wird gewendet und jetzt geht es in die Hauptstadt. Unterwegs hält der Bus öfters an und es steigen Leute zu und aus. Bei der Endstation in der Stadt steigen 14 Ppersonen aus dem Bus, der eigentlich nur 9 Personen zugelasen ist. Jeder Mitfahrende mus  2 XCD (70 Cent) bezahlen, egal wie viele Stationen er mitfährt. Dies ist die Preiskünstigste Variante auf der Insel von A nach B zu kommen. 
 
Erleichtert verlasen wir den Bus und zu Fuß geht es weiter zum Markt. Hier werden uns verschiedene Früchte und Gemüse angepriesen. Bei einem Kokosnussverkäufer kaufen wir Kokosnüsse, sind leckere Durstlöscher. 
 
Für Stefan und Marcel ist es das erste Mal, trinken aus einer grünen Kokosnuss. Besuchen den alten Markt und auch den Fischmarkt. Das Angebot an Fischen ist groß, Barracuda, Verschiedene Barschsorten, Thunfische, Wahoo, Read Snappers und viele kleine Fische Norbert findet die kleine Speisekantine, wo wir vor 4 Jahren mit Anna, Franz und Milena waren. Auch heute ist die Auswahl an Speisen groß und es hat allen geschmeckt. Am Rückweg zum Bus kaufen wir etwas Obst und Gemüse ein. 
 
Fahren mit dem gleichen Bus der uns in die Stadt gebracht hat wieder zurück zur Marina Blue Lagoon. Für die Jungs war dieser Ausflug nach Kingstown ein tolles Erlebnis.
 
 
28. Jänner
Heute geht es vom Süden  St. Vincent wieder zurück nach Norden, in die Keratins Bay. Haben diesen Tipp von einen Schweizer bekommen. In der Bucht sind 4 Bojen die von einer Deutschen Namens Rosi betreut werden. Wenn man zu Rosi ins Lokal essen kommt braucht man für die Boje nichts bezahlen, Sonst kostet sie 30 XCD (€ 14,-) Bevor es losgeht mus Norbert den Papiergramm erledigen, Marinagebühr bezahlen und gleich für den 29. Jänner ausklarieren. Da jetzt Niederwasser ist müssen wir die südliche Ausfahrt aus der Marina fahren. John, ein Marinamitarbeiter fährt mit seinem Schlauchboot vor und Norbert folgt ihn. Im klaren Wasser sieht man auf beiden Seiten die Riffe, es führt ein schmaler Streifen aus der Bucht. Bedanken uns mit einem kühlen Bier bei John. 
 
Nur mit Vorsegel und ohne Motor segel wir nach Norden. De letzten Sm zur Bucht müssen wir doch mit Maschine fahren. Zwei Mitarbeiter von Rosi helfen uns beim Anlegen an der Boje. 
 
Kaum liegen wir fest kommen schon die ersten Souvenirverkäufer mit ihren Ruderbooten zu uns ans Boot. Kaufen ihnen einige selbsgefertigten Halsketten, Armbänder und Früchte ab. Fragen bei ihnen nach Smile und Speedy und kurz darauf kommt Speedy zu uns. Etwas später kommt auch Smile an unser Boot und freut sich uns nach 7 Jahren wieder zu sehen. Haben uns viel zu erzählen, Smile ist 12 facher Großvater von 7 Kindern. Zeigt un sein Haus hier auf der Anhöhe in der Bucht. Roswitha packt in einen großen Sack Spielsachen, Malbücher, Malstifte, T-Shirt, Kapperl...für seine Familie ein. Für heute Abend wird ein Treffen bei Rosi ausgemacht und Smile soll auch seine Frau mitbringen. 
 
Aber vorher geht es mit dem Dinghy an den Strand und zu Fuß geht Roswitha mit den Jungs in die Wallilalou Bay. Die Jungs wollen unbedingt den Drehort vom Film Fluch der Karibik mit Johnny Depp sehen. 
 
Nach 30 Minuten erreichen wir die Bucht und es hat sich kaum was verändert seit unseren letzten Aufenthalt (2013). Spazieren durch die ganzen Kulissen und zuletzt noch ins Piratenlokal, wo die Dahrsteller vom Film verköstigt wurden. 
 
Am Abend rudert der Skipper mit der Crew zum Strand, unser Dinghy wird von einem Mitarbeiter von Rosi bewacht so lange wir im Lokal sind. Wir sind gerade beim letzten Menügang als Smile mit seiner Frau  ins Lokal kommt. Er hat das Foto dabei, was er 2013 von Roswitha und Norbert erhalten hat. Wir kennen Donald (Smile ist sein Business-Name) seit 1994, weitere Treffen gab es 2004, 2010 und 2013. Donald ist immer freundlich und fair bei den Preisen bei seinen Souvenirs. 
 
Nach einem sehr lustigen Abend mit Donald und seiner Frau geht es wieder zurück auf die Mary Ann.
 
29. Jänner
Um 6 Uhr ist heute Tagwache, haben einen langen Törn von 50 Sm vor uns. Speedy kommt noch bevor es los geht zu uns ans Boot. Norbert gibt ihn die versprochene Harpune, wir haben sie seit 5 Jahren und nie benutzt (nur Stefan einmal auf den Balaren). Um 7 Uhr Maschine starten, von der Boje losmachen und verlasen die Bucht mit dem Ziel Saint Lucia. Kaum sind wir aus der Abdeckung von St. Vincent heraus geht es nur mit Segel voran. 
 
Kurz nach den Wahrzeichen von Saint Lucia bei den Pitons wird die Maschine gestartet. Jetzt sind es noch wenige Sm bis in die Bucht Anse Cochon. 
 
Für 30 XCD (€ 10,-) nehmen wir eine Boje und danach springt die ganze Crew ins Wasser, auch Maya ist mitdabei. Die Jungs sind mit Schnorchelausrüstung und  Copra auf Unterwassermotive. 
 
30. Jänner
Mit einem kurzen Schlag von 3 Sm sind wir in der schönsten Bucht von Saint Lucia in der Margot Bay.
 

Es sind kaum Boote hier und bekommen gleich eine Boje zugewiesen. Roswitha und Norbert fahren ans Land zum Einklarieren. Danach zeigt Roswitha den Jungs die Bucht mit der Marina, wo große Yachten festliegen. 
 
Mit der Fähre geht es auf die Kleine Halbinsel wo sich das Lokal Dolittle befindet. Hier in der Bucht wurde 1967 der Film Doktor Doilittle gedreht. 
 
Spazieren noch die Anhöhe hoch, wo man einen schönen Ausblick über die ganze Bucht hat. 
 

Stefan wo ist die Mary Ann????
Der Abend verläuft sehr feuchtfröhlich mit vielen Gläsern Rum-Punch!!!!

31. Jänner
Nach einer kurzen Nacht geht es weiter nach Norden in die Rodney Bay, fahren die ganzen 12 Sm unter Motor. Ankern kurz vor der Einfahrt zur Marina, Norbert fährt mit dem Dinghy in die Marina zum Ausklarieren. 
 
Danach wird neu geankert, gleich gegenüber vom Nationalpark. Roswitha besucht mit den Jungs den Nationalpark Pigeon Island. Schauen uns die Ruinen vom alten Fort Rodney mit der Festung an. 
 
Unter einen kleinen Protest gehen die Jung`s doch noch mit rauf zum dazugehörigen Aussguckspunkt vom Fort. Ein steiler Weg führt auf die Anhöhe, etwas schweißgebadet erlangen wir den Ausguck. 
 
Wird aber mit dem Blick in die ganze Bucht mit Marina belohnt. Zurück am Boot ist Mal eine Abkühlung im Wasser angesagt. Am Abend besucht die ganze Crew das Lokal im Nationalpark. 
 
Es gehört einer Französischen Künstlerin, die ihre Tische und Sesseln aus alten Holzrädern und Holzbalken gefertigt hat. Trinken heute nur Fruit-Punch ohne Alkohol und es gibt Gratisinternet, ganz wichtig für die Jungs!!!
 
1. Februar
Heute geht es mit der Mary Ann wieder zurück nach Martinique, es liegen 22 Sm vor uns. Der Anker ist an Bord und sofort werden die Segel gesetzt. Haben heute etwas mehr Seegang und da ist e auch schon pasiert. Norbert hat seine Angelrute nicht festgebunden, bei einer großen Welle fällt die Rute aus der Halterung und versinkt im Meer. Das ist jetzt die dritte Rute die Norbert mit Rolle im Meer versenkt hat, seit wir mit unserem Boot unterwegs sind!!! Nach einer Fahrt hart am Wind erreichen wir zu Mittag die Bucht von Sainte Anne.
 
2. Februar
Am Vormittg besucht Roswitha mit den Jungs den kleinen Ort Sainte Anne. Am großen Platz vor der Kirche herscht heftiges Treiben. Die Trommler und Tänzer mit ihren bunten Kleidern leiten den heurigen Fasching ein. Schauen uns einige Darbietungen von den Trommlern und Tänzern an. 
 
 
Am Boot verbringen wir noch einige Stunden mit schwimmen, danach geht es zurück in die Marina Le Marin.
 
 Nach dem Festmachen der Mary Ann, wird das ganze Oberdeck mit Süßwasser gereinigt und die Jungs helfen brav mit. 
 
3. Februar
Norbert holt das Mietauto und Roswitha geht mit den Jungs zum Einklarieren ins Marinabüro. Beim Mietauto fehlt der rechte Außenspiegel, müssen nochmal ins Büro der Vermietung. Der Mitarbeiter bringt einen Ersatzspiegel und befestigt ihn, nur die elektrische Verstellung funktioniert nicht mehr. Aber mit manueller Eiinstellung des Außenspiegel kann der Landausflug zur Habitation Clement losgehen. Norbert bleibt mit Maya am Boot und der Rest der Crew fährt an der E-Küste der Insel bis nach Robert. Von hier sind es noch wenige Km zur Habitation Clement. 
 
Roswitha macht mit den Jungs die gleiche Besichtigung wie vor 1. Monat mit Tanja und Martin, auch heute werden einige Flaschen Rum eingekauft. Danach geht die Fahrt weiter zum Bananenmuseum. 
 
Wollten hier im Restaurant zum Essen, aber hat heute Ruhetag. Das Restaurant was wir bei der Heimfahrt besuchten hat unsere Erwartungen nicht erfüllt!!!
 
4. Februar
Gleich nach dem Frühstück fährt Roswitha mit den Jungs in die Hauptstadt von Martinique nach Fotr de France. Nach einigen Staus auf der N 5 erreichen wir nach 1 Std. 30 Min den Parkplatz. Erkundigen zu Fuß die Stadt, zuerst zur kopflosen Josephin, Frau von Napoleon Bonaparte. 
 
Gehen vorbei am Schoelcherhaus, wo sich heute eine Bibliothek befindet. Besuchen die Kathetrale Saint Louis, da wird eine Kerrze angezündet für unsere lieben Verstorbenen. 
 
In der großen Markthalle kauft Stefan einige Gewürze und Roswitha kauft Obst. 
 
Beim Rückweg zum Parkplatz kommen wir am Theater, der Polizeistation und dem Parlament vorbei. Bei einem kleinnen Imbißstand stärken wir uns für die Weiterfahrt, wollen zum Sklavenmuseum nach Trois Ilet. Es ist ein Freilichtmuseum und ist vom Martiniker Gilbert Larose mit vielen Helfer erbaut. 
 
Das Museum erzählt die Geschichte von der Insel mit ihren Menschen. Die ersten Inselbewohner waren die Arrak-Indianer aus Südamrika, im 10 Jhdt. kamen die Karibien auf die Insel. Zwischen den beiden Völkern gab es heftige Kämpfe, dabei wurden viele Arrak-Männer getötet und die Frauen in die Dörfer der Kariben verschleppt. So verrmischten sich die beiden Völkergruppen. Die ersten Europäer kamen mit Christoph Kolumbus am 15. Juni 1502 auf die Insel. Im Jahr 1685 wurde die Sklaverei auf den Karibischen Inseln eingeführt. 1848 kam das Ende der Sklaverei, bewirkt vom Franzosen Viktor Schoelcher. Worauf die Zuckerparone, Tabak- , Kaffee- und Kaukauplantagen  Indische und Cinesische Arbeiter auf die Insel holten. Von den Eindrücken des Museums waren wir alle sehr gerührt und wird sicher noch lange auf uns einwirken.
 
Fahren an der Küstenstraße in Richtung Diamant und machen noch Stopps beim Ausblick auf den Felsen Rocher du Diamant.
 

Auch am Cap 110 wird angehalten, wo am 8. April 1830 ein Schiff mit Sklaven auf den Felsen auflief und sank. Der Manager der Rumfabrik hörte vom Unglück und retttete mit seinen Sklaven 80 Männer und 6 Frauen aus dem Sinkenden Schiff. Am nächsten Tag fand man an der Küste 46 Leichen, 42 Schwarzafrikaner und 4 Weiße, die Identität des Schiffes ist bie heute unbekannt. Es sind 15 Büsten mit einer Höhen von je 2,5 m und 4,5 t an Gewicht. Sie stehen mit halbgesenkten Kopf in Richtung Karibisches Meer und tragen die karibische Trauerfarbe weiß. Die Ketten fehlen da die Ertrukenen offiziell niemals Sklaven auf Martinique waren. 
 
Bevor es zurück in die Marina geht besichtigen wir noch das kleinste Haus auf der Insel das Maison du Bagnard. Auf der Mary Ann hat der Skipper für die ganze Crew eine große Pfanne Spagetti mit Soße gekocht.
 
5. Februar
Heute fährt Norbert mit den Jungs in die Plage de Saline, ist der schönste Strand auf Martinique. Roswitha packt für die Drei eine Kühltasche mit Jause und Getränke. 
 
Der Skipper und die Jungs machen sich einen gemüdlichen Strandtag, Roswitha putzt das Boot untr Deck und versorgt Maya mit ihren Augentropfen gegen die UV-Allergie. Am späten Nachmittag kommen die Strandurlauber vom Strand zurück. Nobert fällt bald Mal müde in die Koje und die Jungs gehen ins Marinalokal. Da gibt es heute Live-Musik, es ist für sie der letzte Urlaubsabend.
 
6. Februar
Am letzten Tag wollen die Jungs nochmal zum Strand in die Sallines, Roswitha fährt mit und Norbert bleibt bei Maya am Boot. Am frühen Nachmittag geht es wieder zurück, die Jungs müssen ihre Taschen für den Heimflug packen. Norbert und Roswitha machen noch mit dem Auto einen Großeinkauf im Supermarkt. Nach dem Abendessen in der Mangobay geht es zum Flughafen nach Fort de France. Warten noch bis die Jungs eingecheckt haben, verabschieden uns von den Beiden und fahren zurück in die Marina. 
 
7. Februar
Mit einer großen Ladung an Schmutzwäsche geht es zum Waschsalon und Norbert bringt das Mietauto zurück. Haben für nächste Woche einen Mechaniker bestellt, der soll sich unseren Motor anschauen. Seit Saint Lucia leckt er, wir vermuten die Dieseleinspritzpumpe. Hatten dieses Problem 2015 in Motenegro, wo wir eine Gebrauchte kaufen mussten. Wir hoffen es ist nur eine Leitung leck, eine Neue würde € 2 500,- kosten und eine Gebrauchte ist schwer zu bekommen!!
Die Jungs haben angerufen sind in Paris und haben 7 Stunden Zeit für den Weiterflug nach Wien. Diese Zeit wollen sie nutzen für einen Besuch am Eifelturm.
 
10. Februar
Der Mechaniker kommt mit 3 Stunden Verspätung, das ist Karibik!!! Alle Filter werden gewechselt und Öl wird auch erneuert. Norbert startet den Motor und der Mechaniker sieht sofort die Dieselpumpe leckt. Er meint er wird sich umhören, wer eine gebrauchte Dieslpumpe verkauft und uns dann Bescheid geben.  Und wieder werden einige Euros ins Sparschwein Mary Ann gestopft.
 
11. Februar
Am Nachmittag kommt eine deutsche SY und will in der Ecke vom Steg 6 anlegen. Dabei verhädert sich der Kiel mit den Muringleinen. Norbert muss am Nachbarboot übersteigen und beide Muring losmachen und ich mus auf unseren Boot die Bb Muring lösen. Das Marine-Personal hilft mit ihren Schlauchboot vom Wasser aus. Nach 30 Min. sind alle Muring wieder befestigt und die Joint Vendure 2 liegt auch fest. Renate und Damir sind heuer über den Atlantik gesegelt und wollen die nächsten 3 Jahre die Karibik besegeln.
 
14. Februar
Der Mechaniker bringt uns die Rechnung vom Motorservice und berichtet die gebrauchte Dieselpumpe kostet hier € 2 100,-. In Deutschland kostet eine Neue Pumpe € 2 400,-, die sind ja verrückt was die hier für eine gebrauchte Pumpe verlangen. Norbert hat in Deutschland eine Firma gefunden die gebrauchte Motoren und Pumpen verkauft. Rufen dort an und bestellen eine Gebrauchte um  € 1 300,-. Diese lassen wir nach Östereich schicken und werden sie in November nach Martinique mitnehmen. Für die nächsten 2 Monate müssen wir noch mit der lecken Pumpe fahren und hoffen sie fängt nicht mehr zu lecken an. Fahren demnächst nach Sainte Anne und dann entscheiden wir ob wir zum Karneval nach Fort de France segeln können.
 
 
19. Februar
Die letzten 5 Tage hat es viel geregnet und konnten einen Wassertank mit Regenwasser befüllen. Auf der Joint Vendure ist Besuch aus Deutschland gekommen. Marvin der Sohn von Renate ist für 2 Wochen hier auf Urlaub. Wollen morgen zusammen mit der Joint Vendure in die Bucht von Grand Anse d`Arlet segeln.
 
20. Februar
Nachdem Sonnensegel und Stromkabel verstaut sind, wird um 10 Uhr die Maschine gestartet. Verlassen gemeinsam mit der Joint Vendure 2 die Marina Le Marin. Noch in der Bucht von Le Marin werden auf beiden Schiffen die Segel gesetzt. Nach der letzten Kennungsboje geht es mit Vorsegel und ohne Motor mit Kurs auf den Felsen Rocher du Diamant zu. Die Loge zeigt zeitweise eine Geschwindigkeit von 9 Kn an, so erreichen wir schnell die Bucht Grand Anse d`Arlet. Beim Ankermanöver werden wir von auftauchenden Schildkröten begrüßt. Die Joint Vendure 2 ankert in der Nähe von Mary Ann. Norbert schaut mit Taucherbrille nach unseren Anker und die Maya begleitet ihm dabei. Unser WL funktioniert und kaufen gleich ein Ticket bei Captn WIFI. 
 
Nach Sonnenuntergang kommt die Crew von der Joint Vendure zu uns aufs Boot. Es wird ein gemüdlicher Abend mit eineigen Gläsern Rum-Punch.
 
21. Februar
Roswitha hat gestern mit Marvin eine Wanderung in die Bucht Anse Arlet für heute ausgemacht. Norbert bringt die Beiden zum großen Anlerger. Von hier geht es zu Fuß auf der Hauptstrasse entlang, biegen in eine Seitengasse ab. Nach 400 Metern führt ein steiniger und steiler Trampelweg den Berg hinauf. Unterwegs sind einige Stellen wo man freie Sicht auf die Bucht von Grand Anse d `Arlet hat. Auf der Anhöhe angekommen führt der Weg hinunter in die Bucht Anse Arlet. 
 
Sparzieren durch den Ort und besuchen die kleine Markthalle. Den Rückweg nach Grand Anse d `Arlet  gehen wir auf der Hauptstrasse. Unterwegs treffen wir auf einen Karnevalzug mit vielen Kindern.
Am Abend gehen beide Crews zum Essen ans Land, Maya bleibt an Bord.
 
22. Februar 
9 Uhr, die Anker werden gelichtet und gemeinsam mit der Joint Venture 2 geht es nach Anse Mitan. Gleich nach der Bucht werden auf beiden Booten die Segel gesetzt. Auf halber Strecke entdecken wir Delphine, sofort werden die Segel geborgen. Starten die Maschinen und steuern auf die Delphine zu. Beobachten eine kurze Zeit die Delphinen und nehmen danach Kurs auf Anse Mitan. Um 11 Uhr ankern wir in der Nähe vom alten Bootsanleger. 
 
Am Abend ein gemütliches zusammensitzen beider Crews auf der Mary Ann. Besprechen den morgigen Tagesablauf, wollen mit der Fähre nach Fort de France fahren.
 
 
23. Februar
Norbert bringt uns nach dem Frühstück mit dem Dinghy zum Fährenanleger, er muss zweimal fahren. Kaufen die Tickets am Automaten, nach kurzer Wartezeit legt die Fähre an. 
 
Da es noch recht Früh ist kommen wenige Leute mit auf die Fähre. Sie macht noch einen Zwischenstopp eine Bucht vor Anse Mitan. Auch hier steigen wenige Leute zu und mit einen Schlag geht es in den Hafen von Fort de France. Die Strassen um den Hafen und den Park werden auf den Karnevalumzug vorbereitet. Fragen einen Mann um welche Uhrzeit  der Umzug vom Karneval beginnt. Start soll erst am Nachmittag um 16 Uhr sein. Ist für uns zu spät, da die letzte Fähre nach Anse Mitan um 16:30 Uhr fährt. 
 
 
 
Machen einen Rundgang durch die Stadt und fahren mit der nächsten Fähre zurück nach Anse Mitan. Rufen Norbert an, er holt uns vom Anleger wieder ab und bringt uns auf die Boote zurück. Lichten unsere Anker und nehmen Kurs auf Grand Anse d`Arlet. Das lezte Stück ist ein harter Kampf in die Bucht, kein Wind aber viele Wellen!!!
 
 
Dort geht es am Abend ans Land in ein Strandlokal, wo alle Leute in Faschingsfeierlaune sind. Es spielt eine Band und die Leute tanzen, einige haben Faschingskostüme an.
 
24. Februar
In der Nacht hat es viel geregnet und am Morgen ist der Himmel noch immer mit dunklen Wolken bedeckt. Lichten die Anker und verlassen die Bucht in Richtung Rocher du Diamant. Das Meer hat sich wieder beruhigt und es weht kaum Wind. Heute kommen wir ohne Probleme beim Felsen Rocher du Diamant vorbei. Haben das schon anders erlebt, so wird auch unser Motor geschont. Nach dem Felsen trennen sich die Wege von der Joint Vendure 2 und Mary Ann. Wir fahren mit der Mary Ann in die Bucht von Sainte Anne und Die Joint Vendure fährt in die Marina Le Marin. Für Marvin geht der Urlaub zu Ende, er fliegt morgen Abend zurück ins kalte Deutschland. In der Ankerbucht liegen viele Boote vor Anker, finden aber doch eine sichere Ankerlücke. Werden bis zum 29. März hier vor Anker bleiben und einige Arbeiten am Boot machen, die Mary Ann aufpolieren!!! Werden in dieser Zeit viel schwimmen , fischen und Sparziergänge mit Maya machen.
 
 
27. Februar
Fahren mit dem Bus von Sainte Anne nach Le Marin. Roswitha geht zum Leader Price und Norbert zur Carenage. Wollen am 20, April unsere Mary Ann auf`s Land stellen, neues Antifouling anbringen und drei Seeventiele erneuern. Werden für diesen Zeitraum eine Ferienwohnung  und ein Auto mieten. Termin geht in Ordnung, danach geht es mit dem Bus wieder zurück nach Sainte Anne. Mit dem Dinghy am Boot angekommen werden wir von Maya freundlich begrüßt.
 
 
3. März
Norbert hat heute Abend drei Stachel-Makrelen gefangen. Seit einigen Tagen versucht er mit einem aufgeköderten Fisch einen Großen Fisch zu fangen. Einmal hat sich der Knoten vom Hacken gelöst,  Am nächsten Tag hat der Fisch die ganze Leine von der Rölle abgenommen und der Köderfisch war auch weg. Aber Norbert gibt nicht auf und hofft doch noch einen großen Fisch zu fangen.
 
 
4. März
Maya hat heute Geburtstag ,sie ist 3 Jahre und bekommt eine Portion rohes Rinderhack. Am Abend ein neuer Versuch auf einen großen Fisch. Um 22 Uhr hört Maya das Gräusch von der Bremse an der Rolle und ist mit einem Satz an der Rute. Norbert gleich hinterher und ruft Roswitha zu, das ist ein Großer!!! Norbert macht an der Rolle die Bremse ganz fest und trozdem zieht der Fisch Schnur von der Rolle. Die Rute biegt sich stark nach unten, Maya ist ganz aufgeregt. Plötzlich springt der Fisch aus dem Wasser, macht einen Salto in der Luft und verschwindet wieder im Wasser. Diese Szene wiederholt sich einige Male, es ist ein richtiger Kampf zwischen Fisch und Norbert. Aber Norbert gewinnt diesen Kampf und der Fisch liegt quer am Heck an der Wasseroberfläche. Es ist ein Tarpun mit einer Länge von mehr als einen Meter und schäzen das Gewicht auf 15 bis 16 Kg. Tarpune leben im Prakwasser bei den Mangroven und ist daher kein guter Speisefisch. 
 
Er ist aber bei den Sportfischern sehr beliebt, kann bis 2,5 Meter lang werden und ein Gewicht von 260 Kg erlangen. Norbert zwickt mit der Zange das Stahlvorfach durch und schon verschwindet der Fisch im dunklen Wasser. Alle Drei sind nach diesem Erlebnis ziemlich aufgewühlt, brauchen einige Zeit um wieder zur Ruhe zu kommen.
 
8. März
Da heute wenig Wind ist wird die Ankerkette gerinigt und vom Dinghy aus die Stb-Seite des Schiffes poliert. Morgen werden wir Bb-Seite polieren, man soll es mit der Arbeit nicht übertreiben!!!
 
Am Mittagstisch kommen die selbst gefangenen Stachel-Makrelen, die schmecken ganz lecker!!!
 
 
Sonnenaufgang bei Vollmond

Covid-19 auf Martinique

14. März
Seit mehr als 2 Monate gibt es einen neuen Virus (Covid-19) das sich in dieser Zeit über die ganze Welt verbreitet hat. Begonnen hat es in China,  in der Millionenstadt Wuhan, verbreitet sich auf andere Provinzen. Mit der Globalisierung hat es auch nicht lange gedauert bis das neue Corona-Virus nach Europa, Afrika, Amerika, Australien....kam. Inzwischen gibt es kaum ein Land wo es keine Covid-19 Fälle gibt. In Europa sind die meisten Covid-19 Kranke in Italien. Am 8. März wurde ganz Oberitalien unter Quarantäne gestellt und gleichzeitig wurden die Grenzen zu Österreich zugemacht. Am 9. März wurde in ganz Italien ein Ausgeverbot erlassen, das ganze öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Am 22. Februar ist das Virus durch zwei Italener schon nach Osterreich gelangt, in die Stadt Innsbruck.  In Ischgl, Arlberg und Pongau sind viele Skiurlauber aus Österreich, Deutschland, Schweden und Dänemark da, es werden noch viele Partys veranstaltet. Danach tauchen in Oberöstereich die ersten Covid-19 Fälle auf. Darauf wurden einige Gemeinden in Tirol unter Quarantäne gestellt. 16. März setzt die Regierung in Österreich die gleichen Maßnahmen wie in Italien. Alle Schulen, Ämter, Museen, Sportstätten, Restaurant, Bars, Kinos...werden geschlossen. Nur Lebensmittel-Geschäfte. Banken. Apotheken, Post und Tankstellen sind geöffnet. Fast in ganz Europa sind die Flughäfen geschlossen, so auch Wien Schwechart. Gestrandete Österreicher werden mit Sondermaschinen nach Österreich zurück geholt. Auch wir machen uns Gedanken wie wir nach Österreich zurück kommen. Melden uns beim Auswärtigen Amt als Österreicher mit derzeitigen Aufenthalt in Martinique an. Eigentlich sind wir hier am Ankerplatz in einer Art von Quarantäne. Kommen kaum mit anderen Leuten in Kontakt und Proviant ist auch noch genug an Bord!!!
 
15. März
Auch hier hat der Virus Covid-19 die Insel Martinique erreicht. Ausgelöst durch Passagiere von Italenischen Kreuzfahrtschiffen. Zur Zeit sind 800 Passagiere von 2 Schiffen in Fort de France in Quarantäne.
Am 10. März gab es 7 Personen mit Covid-19 Erkrankungen.
Heute sind 16 Personen an Covid-19 erkrankt und eine 86 jährige Frau ist verstorben.

 

Aus 

 

Aus dem Internet erfahren wir, ab morgen gibt es neue Bestimmungen auf der Insel. Es werden die gleichen Maßnahmen wie in Österreich gelten. 
 
16. März
Beschließen noch einmal mit dem Dinghy zum Einkaufen in den Leader Price zu fahren. Da heute Windstill ist brauchen wir für die Fahrt bis zum Anleger 20 Minuten. Ergattere den lezten Einkaufwagen, im Geschäft sind schon viele Leute. Einige Personen haben Masken auf und tragen auch Handschuhe. Viele Regale sind schon leer und an den Kassen sind lange Warteschlangen. Bekomme alle meine Lebensmitteln, nur Milch gabs keine mehr. Norbert hat in der Zeit von Roswithas Einkauf Gas und Benzin besorgt. Der Rückweg mit voll beladenen Dinghy dauert jetzt 40 Minuten.
 
 
17. März
Haben von den Fluglinien die Information erhalten, konnen kostenlos die Flüge umbuchen oder das Geld zurück bekommen. Haben heute eine E-Mail vom Österreichischen Konsulat aus Paris erhalten, es gäbe am 20. oder 21. März ein Sonderflug von Paris nach Wien. Diesen Termin können wir nicht annehmen, müssten in 2 Tagen von Martinique abfliegen um am 20. März in Paris zu sein. Das schaffen wir auf keinen Fall, müßten das Boot noch hurrikansicher machen, Wäsche waschen , mit Maya zum Tierarzt wegen der Gesundheitsbestättigung für den Flug. Außerdem müßten wir freie Plätze für den Flug von Fort de France nach Paris bekommen, das ist nicht machbar. Beschliessen auf Martinique zu bleiben und die Lage weiter beobachten. Telefoniern öfters nach Österreich um die Lage vor Ort zu erfahren. Stefan unser Enkelsohn hat sich freiwillig zum Zivildienst angemeldet. 
 
20. März
Mit heutigen Datum sind weitere Bestimmungen hinzugekommen. Alle Strände auf Martinique sind für Besucher gesperrt und alle Wanderungen auf den Vulkan Mount Pelle und zu den Wasserfällen sind verboten. Aber mit Maya können wir ohne Probleme die Spaziergänge machen. Morgen kommmen Damir und Renate mit der Joint Vendure zu uns an den Ankerplatz Sainte Anne.
 
21. März
Norbert hat im Internet gelesen, ab Montag dürfen nur noch Europäer in die Marina fahren. Auch Damir hat nur fürs Wochende die Erlaubnis bekommen die Marina zu verlassen. Verbringen noch einmal ein entspantes Wochenende mit den Beiden am Ankerplatz. Werden morgen mit der Join Venture in die Marina zurück fahren.
Covid-19 Fälle auf Martinique 19 Personen!
 
 
 
22. März
Am frühen Nachmittag verlasen wir gemeinsam mit der Joint Venture die Ankerbucht Sainte Anne. Nachdem die Mary Ann am Steg fest liegt wird sie mit Süßwasser gereinigt. Es fällt uns auf. es sind wenige Leute am Steg unterwegs. Die meisten Schiffeigner sind nicht mehr an Bord, sind wohl in ihr Heimatland zurück geflogen. Nur einige Eigner die das ganze Jahr auf ihren Schiffen leben und hier arbeiten sind noch anwesend. 
Die Anzahl der Covid-19 Fälle sind auf 44 Personen gestiegen.
Im Hafen von Fort de France liegen zwei Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Die Passagiere wurden mit Busen zum Flughafen gebracht wo sie in ihre Heimatländer fliegen konnten. Die Besatzung der beiden Kreuzer kommt für 2 Wochen in Quarantäne. In Saint Pierre liegt die Costa Magica mit 1000 Besatzungsmietgliedern vor Anker. Einige sollen an Covid-19 erkrankt sein und warten auf medizinische Ausrüstung,die ihnen auch aufs Schiff gebracht wird. Danach müssen sie die Bucht verlasen und nehmen Kurs auf Kuba wo sie eine Anlegeerlaubnis erhalten haben. Fast alle Karibischen Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt!!!
 
23. - 26. März
Es sind noch viele Arbeiten am Boot zuerledigen, Dinghy reinigen, Windgenerator abmontieren, einige Näharbeiten am Dinghy-Cover und an der Sprayhood. Viele Wäschestücke kommen in Vakumsäcke und die Schränke werden mit Essigwasser gereinigt.
Vorsegel kommt runter und wird in der großen Backskiste verstaut. 
 
Die Abdeckungen für die Steuerräder, Kompas und Winschen werden aufgezogen. Ankerkette wird an Oberdeck aufgelegt und mit dem Hochdruckreiniger gereinigt, sowie der Ankerkasten. Norbert hat mit Damir einen Preis für unser Dinghy ausgehandelt. Wir wollen uns ein Neues und größeres Dinghy kaufen.
25. März: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 66
26. März: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 79
 
27, März
Vor dem Supermarkt muss man sich anstellen, es dürfen nur eine begrenzte Anzahl an Menschen sich im Geschäft aufhalten. Bevor es ins Geschäft geht werden Maske und Handschuhe übergezogen. Zum Bäcker gehen wir nicht mehr, backen das Brot am Schiff. 
 
 
Man braucht ja eine Beschäftigung, sonst fällt einem noch die Decke auf den Kopf!!!
27. März: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 92
 
28. März
Haben vom Konsulat aus Paris eine E-Mail erhalten, es gäbe noch Flüge von Paris über Amsterdam oder Frankfurt nach Wien. Aber mit Maya werden wir diese Flüge nicht machen!!!
28.März: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 105 und 2 Tote
 
29. März Die Neuen Covid-19 Fälle sind 111 Personen
 
30. März Die Neuen Covid-19 Fälle sind 119 Personen
 
31, März
Norbert hat telefonisch beim Marina-Shop ein neues Dinghy bestellt, bezahlt wurde mit Kreditkarte. Es ist ein 3 D- Tender mit Cover und hat eine Länge von 2,90 m. 
31. März Die Neuen Covid-19 Fälle sind 128 Personen und eine 3. Person ist gestorben und 27 Personen sind genesen.
 
1. - 6. April
Norbert hat die lezten Tage beim Spaziergang mit Maya einige Mangos mitgebracht. Roswitha macht daraus Marmelade und Mango- Chutney. 
 
 
Seit einer Woche ist es sehr warm, es weht kaum Wind und seit einen Monat hat es wenig geregnet.
1.April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 131 Personen
2. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 138 Personen
3. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 143 Personen
4. April: Die Neuen Covis-19 Fälle sind 145 Personen
5. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 149 Personen
6. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 151 Personen
 
7. April
Norbert kann heute das neue Dinghy abholen und Damir schleppt es mit seinem Dinghy ( unseren Alten) zur Mary Ann. Norbert bringt am Dinghy Leinen an, zum Hochziehen am Heck. 
 
 
Zu Mittag fahren wir mit dem Dinghy gleich zum Einkaufen in den Supermarkt. Auch Renate und Damir fahren mit ihren Dingh mit dabei. Hier ist schon eine lange Warteschlange vor dem Geschäft. So wie wir tragen fast alle Gesichtsmaske und Handschuhe. Nach einer Wartezeit von 1. Stunde kommen wir in den Supermarkt. 
 
Beim Eingang werden Hände und Einkaufwagen mit Geel desinfiziert. Heute sind die Regale alle voll und kaufen für die nächsten 2 Wochen die benötigten Lebensmitteln ein. An der Kassa darf nur eine Person ihre Waren auf das Kassaband legen, die anderen Personen müssen einen Sicherheitsabstand einhalten. Mit voll beladenen Dinghy geht es zurück zum Boot in die Marina. Für den heutigen Einkauf brauchten wir eine Zeit von fast 4 Stunden. 
Norbert fährt in die Carenage, er muss ein neuen Termin für das Antifoiling ausmachen. Da wir kein Mietauto und keine Ferienwohnung zur Zeit nicht bekommen. Norbert verschiebt den Termin vom 20. April auf den 26. Mai, können nur hoffen wir bekkommen für diese Zeit ein Auto und eine Wohnung. 
7. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 152 Personen
8. Aüril: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 154 Personen
9. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 154 Personen
10. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind155 Personen
 
11. April- Karsamstag
Um 15 Uhr kommt unsere Osterjause mit selbst gebackenen Osterbrot auf dem Tisch. 
 
 
 
Leider haben wir keinen Steirischen Kren, stattdesen gibt es ein Kürbis-Pesto dazu.  Somit ist doch noch was Steirisches bei der Osterjause dabei.
11. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 156 Personen
 
12. April - Ostersonntag
In Norberts Osternest ist einen kleiner Schokohase und ein Ei. 
 
 
Zu Mittag gibt es eine Spanische Paella, die auch noch für Ostemontag zum Essen reicht.
 
 
 
12. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 157 Personen. 2 Personen sind gestorben und 50 Personen sind geheilt
 
13. April - Ostermontag
Heute wurden die Bestimmungen auf Martinique bis zum 11. Mai verlängert, also weiter am Schiff ausharren!!!!
 
 
13. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 157 Personen
 
14. April
Roswitha hat bei Air France einen Antrag auf Rückerstattung des Flugpreises gestellt.
14. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 158 Personen und 73 Personen sind geheilt
 
15. April
Nach tagelanger Hitze und wenig Wind hat es heute Nacht geregnet und dieser brachte endlich etwas Abkühlung. Norbert hat sein Inox-Gestänge aufpoliert.
15. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 158 Personen
16. April_ Die Neuen Covid-19 Fälle sind 160 Personen
 
17. April
Da heute Freitag ist, gab es statt Fisch einen großen Topf Miesmuscheln in Weißweinsud mir Lauch, Karotten. Zwiebeln und Knoblauch. 
 
 
17. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 163 Personen und 4 weitere Personen sind gestorben (12 Tode)
18. April_ Die Neuen Covid-19 Fälle sind 163 Personen
19. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 163 Personen und 2 weitere Personen sind gestorben (14 Tode)
 
20. April
Heute wäre der Heimflug nach Österreich von Roswitha, aber durch den Covid-19 sitzt sie hier fest. So lange bis der Flughafen in Wien wieder geöffnet hat!!!!
 
Sonnenaufgang über der Marina Le Marin.
 
 
 
20. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 163 Personen
 
21. April
Mit dem Dinghy zum Einkaufen in den Supermarkt, auch Renate und Damir fahren mit ihrem Dinghy mit. Heute müssen wir nicht so lange vor dem Geschäft warten, nur an der Kasse dauert es etwas länger. Aber nach 2 Stunden sind wir wieder zurück am Boot.
21. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 164 Personen
 
22. April
Seit einigen Tagen kratzt sich Maya ununterbrochen am Bauch, sie hat sich Flöhe eingefangen. Maya wird mit dem Flohspray eingesprüht, was sie überhaupt nicht mag. Aber nach kurzer Zeit ist es mit dem kratzen vorbei!!
22. April: Die Neuen Covid Fälle sind 170 Personen und 77 Personen sind geheilt
 
23. April
Am Vormittag die Ankerkette am Deck aufgelegt und mit dem Hochdruckriniger abgesprizt, auch der Ankerkasten wird gereinigt. Nach Österreich telefoniert Norbert`s Bruder hat heute Geburtstag.
Sicherheitsabstände müssen auch beim täglichen Sundowner eingehalten werden!!!
 
 
23. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 170 Personen
24. April; Die Neuen Covid-19 Fälle sind 173 Personen
25. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 175 Personen
 

Mit dem Ruderboot über den Atlantik 

und heute am 26. April auf Martinique angekommen.

Am 14. Februar ist Stephane Brogniart auf der Kanarischen Insel El Hierro mit seinem Ruderboot gestartet.  Er war allein auf seinen 8 Meter langen und 1,6 Meter breiten Boot unterwegs. Ernährte sich mit gefriergetrockneten Mahlzeiten, hatte Proviant für 80 Tagen an Bord. Eine Meerwasserentzalzungsanlage versorgte ihn mit Flüssigkeit. Nur mit Muskelkraft schafte er es in 72 Tagen über den Atlantik in die Karibik auf die Insel Martinique. Wegen der Bestimmungen  durften nur 5 Personen Stephane Brogniart in der Marina begrüßen. Er stammt nicht aus einer Seefahrerfamilie, sondern kommt aus dem Mittelgebirge Vogesen in Ostfrankreich.Die nächste große Herausforterung  ist für 2021 geplant, die Pazifiküberquerung von Peru nach Neukaledonien. Nach seiner Aussage war die Atlantiküberquerung nur eine Art Training!!!
 
 
26. April; Die Neuen Covid-19 Fälle sind 175 Personen
27. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 175 Personen
28. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 175 Personen und 83 Personen sind geheilt
29. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 178 Personen
 
30, April
Für heute war Norbert`s Flug nach Östereich gebucht, aber wir sitzen hier noch immer fest und so wie es aussieht noch bis Ende Juni oder Juli!!! Norbert hat einen neuen Termin fürs Antifouling am Schiff in der Careenage ausgemacht (26. bis 29. Mai).
30. April: Die Neuen Covid-19 Fälle sind179 Personen
1. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 180 Personen
2. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 180 Personen
3. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 181 Personen
4. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 181 Personen
5. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 182 Personen
6. Mai. Die Neuen Covid-19 Fälle sind 182 Personen
7. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 183 Personen
 
8. Mai
Seit mehr als 2 Monaten hat es auf Martinique kaum geregnet und es ist jetzt schon so warm wie in den Sommermonaten Juli -August. Es ist die stärkste Trockenzeit seit 30 Jahren und der südliche Teil der Insel ist davon am meisten betroffen. Einge Orte haben seit mehr als zwei Wochen kein Wasser und werden mit  Wasser aus Wassertanks versorgt. Viele Haushalte verwenden nur mehr Einweggeschirr und verrichten ihre Notdurft im Freien. Gerade jetzt in der Covid-19 Pandemie, wo sich jeder so oft wie möglich die Hände waschen soll!!!
8. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 186 Personen
 
9. Mai 
Nach fast 2 Monaten,hat heute die Markthalle von Le Marin wieder geöffnet. Roswitha geht mit Renate zum Markt, kaufen etwas Obst ein. Es sind nur wenige Stände in der Halle aufgebaut und alles mit Sicherheitsabstand. Auch die Selleie hat geöffnet, Roswitha braucht einen Skay-Stoff für das Dinghy. Nur die Modegeschäffte haben noch bis zum 11. Mai geschlossen.
9. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 186 Personen
10. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 187 Personen
 
11. Mai
Ab heute können wir uns wieder frei bewegen, brauchen keine Bescheinigung mitnehmen. Wir gehen zum Arzt in der Marina, brauchen einige Medikamente. Der Arzt empfängt uns in seiner Schutzkleidung, hat eine Art Regenmantel mit aufgesetzter Kapuze an. Zieht sich neue Handschuhe über, am Kopf tägt er einen Visirhelm aus Plexiglas und darunter noch eine Maske. Bekommen von ihn ein Rezept für die Apotheke ausgestellt, die wir danach auch aufsuchen. Roswitha`s Rezept muss aus der Hauptapotheke angefordert  werden und ist am späten Nachmittag zum Abholen. Da kommt Renate mit und Roswitha zeigt ihr einen kleinen Teil von der Stadt Le Marin.
 
 
11. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 187 Personen
12. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 187 Personen
13. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind  189 Personen und 91 Personen sind geheilt
14. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 189 Personen
 
15. Mai
Heute wird wieder einmal die Nähmaschine unters Bett hervorgeholt, wollen das Couver am neuem Dinghy etwas vestärken und verlängern. 
 
 
Haben eine Ferienwohnung und ein Mietauto übers Internet gebucht, Ferienwohnung in Saint Luce und Auto von Europcar. 
15. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 192 Personen
 
16. Mai
Roswitha besucht mit Renate den Markt, beim Kokosnusshändler wird eine Flasche Kokoswasser gekauft.
 
 
In der Marina haben die Boutiquen wieder geöffnet und in einigen waren die Preise runtergesetzt. Da konten wir Frauen natürlich nicht wiederstehen einige Sachen zu kaufen. Maya hat heute einer Katze das Leben gerettet, dies war unter dem Steg festgesessen. Maya muss sie schon am morgen bemerkt haben, aber Norbert meinte sie schnupperte nach einer Krabbe. Zu Mittag blieb an der gleichen Stelle wieder stehen und jetzt sah Norbert die Katze im Holraum vom Steg. Gleich wurden Akkubohrer besorgt um ein Stegbrett zu lösen. So konnte Norbert die Katze herausholen und sie ans sichere Land bringen, wo sie gleich in den Büschen verschwand.
16. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 192 Personen
17. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 192 Personen
 
18. Mai
Die Strände von Martinique werden laut dem oberen Gericht nicht geöffnet, Im Internet haben wir einen Bericht gelesen, auf der Insel Dominika gab es nur 20 Covid-19 Fälle und keine Toten. Auf Saint Lucia sollen der Flughafen und allle Seehafen ab den 4. Juni wieder geöffnet sein. Nur auf der Insel Grenada bleibt alles geschlossen. Seit gestern gibt es im Karibischen Meer den ersten Tropica Sturm mit den Namen Athur. 
 
Er hat eine Stärke von mehr als 50 Kn, normal beginnt die Hurrikanzeit erst am 1. Juni.
 
21. Mai
Ab heute sind die Strände von Martinique wieder für die Bewohner offen. Aber zeitlich beschränkt, von Sonnenaufgang bis 11 Uhr und von 16 Uhr bis Sonnenuntergang. Man darf am Strand nicht essen und liegen, nur schwimmen und schnorcheln im Wasser.
 
22. Mai
Ist ein Feiertag auf der Insel, Gedänktag zur Abschaffung der Sklaverei. Die Zahl der neuen Covid-19 Fälle wird jetzt wöchendlich bekannt gegeben.
22. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 197 Personen
 
25. Mai
Seit drei Tagen ist es sehr heiß, es weht kaum ein Wind und geregnet hat es schon seit 3 Monaten nicht mehr. Nur einige Male gabs in der Nacht ganz kurze Schauer. Am Vormittag hole wir uns Mietauto bei Eiropcar ab, es ist ein Renault Captur mit Rückfahrkammera. So ein tolles Auto hatten wir noch nie bei einer Vermietung erhalten. Nach dem Mittagessen fahren wir gemeinsam mit Maya nach Sainte Lucia zur Ferienwohnung. Um 14 Uhr war die Schlüßelübergabe ausgemacht, bekommen haben wir ihn eine Stunde später. Die Vermieterin spricht kein Englisch, wollte für Maya Extrakosten verrechnen. Zeigen ihr die Bestättigung von der E-Mail, keine Extrakosten für den Hund. 
 
 
Die Wohnung ist sehr geräumig, gut ausgestattet, hat Klimaanlage im Wohnraum und im Schlafzimmer. Es gibt zusätzlich noch zwei Deckenventilatoren. da brauchen wir die Klima nicht so weit runderdrehen. Der Ausblick ist auf den Strand und das Meer, das Internet funktioniert super. Nur das Bett ist für Norbert etwas zu kurz, auch Maya findet gleich einen Lieblingsplatz an der großen Glasschiebetür mit Sicht auf die Strasse. Kurz vor Sonnenuntergang geht es mit Maya zum Spazieren am Strand. Hier findet eine richtige Völkerwanderung statt, Erwachsene und Kinder laufen in beiden Richtungen den Strand entlang.
 
26. Mai
Gleich nach dem Erwachen, es kommt kein Wasser aus den Wasserhähnen. Beim Vermieter brauchen wir nicht anrufen, sprechen kein Englisch. Wir haben ja im Internet gelesen, es werden auf Martinique in einzelene Ortschaften das Wasser abgedreht. Wir hoffen es wird nicht so lange dauern bis wir wieder Wasser haben, in manchen Abschnitten hat es mehr als 2 Wochen gedauert. Nach 2 Stunden gab es wieder Wasser, haben gleich Eimer, große Topfe und Flaschen mit Wasser befüllt. Zu Mittag fahren wir in die Marina, heute kommt die Mary Ann ans Land fürs Antifouling und 3 Seeventile werden erneuert. Damir fährt mit Norbert zur Careenage und ich komme mit dem Auto nach. Norbert legt das Boot längseits an einem Steg an, unser Termin ist um 13.30 Uhr. Aber vor uns warten noch zwei Schiffe aufs rausheben, das heißt für uns einmal warten!!! Nach fast 3 Stunden warten, kommt die Mary Ann doch noch ans Land. 
 
 
Am Land entdecken wir das an der Schiffsschraube die Befestigunsschraube fehlt. Hatten Glück, das wir die Schraube nicht verloren haben!!! Norbert bekommt gleich die Information, das wird teuer!!! Mal schauen, was der morgige Tag noch alles bringt!!! Bringen Damir zurück in die Marina und wir fahren zur Maya in die Wohnung. Aus den Wasserhähnen kommt kein Wasser, kein duschen, nur Katzenwäsche im Waschbecken!!!
 
27. Mai
Wir haben noch immer kein Wasser in der Wohnung, zum Glück haben wir unseren Wasservorrat!!! Um 9 Uhr sind wir in der Careenage, Norbert geht zum Boot und ich fahre weiter zur Marina. Gehe zu Renate und Damir, will mit Renate nach Fort de France zum Shoppen fahren. Damir fährt mit dem Dinghy in die Careenage, er hilft Norbert bei den Arbeiten am Boot. Renate und ich fahren ins Einkaufcenter, kaufen einige Flaschen Rum. Beim Baumarktcenter kauft sich Renate einen tollen Ventilator mit ganz wenig Stromverbrauch. Bei voller Leistung verbraucht er nur 26 Watt, unsere zwei Vetilatoren brauchen je 50 und 40 Watt. Fahren zur Maya in die Wohnung, Wasser gibt es immer noch nicht. 
 
Besuchen den Strand, danach geht es zurück in die Marina und zur Careenage. 
 
Die Mary Ann hat den ersten Anstrich  Antifouling oben, eine neue Schiffsschraube mit Antriebswelle und außen sind die Seeventile eingesetzt. Fahre mit Norbert nochmal in die Marina zum Duschen, da wir ja kein Wasser in der Wohnung haben. Am Abend buche ich übers Internet zwei Flüge für den 16. Juni von Martinique nach Österreich.
 
28. Mai
Die gute Nachricht, es gibt wieder Wasser in der Wohnung. Fahren am Vormittag nochmal zum Boot, es sind noch kleine Arbeiten zu erledigen. Am Nachmittag geht es zum Flughafen, wollen bei Air France unseren Hund für den Heimflug anmelden. Abr der Schalter ist nicht besetzt, bekommen nur eine Telefonnummer zum Anrufen. Am Telefon sagt man uns, wir sollen uns in einer Woche nochmal melden.
 
Der zweite Tropica.Sturm im Karibischen Meer mit den Namen Bertha
 
29. Mai
Heute kommt unsere Mary Ann wieder ins Wasser zurück, bringe Norbert zur Werft. Ich fahre wieder zurück in die Wohnung, habe einen Termin mit dem Vermieter für die Schlüßelrückgabe. Auch heute haben wir das gleiche Problem wie beim Rausheben!! 
 
 
Um 13 Uhr hatten wir unseren Termin zum Krahnen, kam aber mit 3 Stunder Verspätung kam unsere Mary Ann ins Wasser.
29. Mai: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 200 Personen und 98 Personen sind geheilt.
 
2. Juni
Neuer Versuch Maya bei den Fluglinien anzumelden. Bei Austria Airline erfahren wir, der Flug am 17. Juni von Paris nach Wien ist gecancelt. Norbert versucht bei Air France unsere Hündin für den Flug von Fort de France nach Paris anzumelden. Norbert hat mehr Glück und konnte Maya für den Flug anmelden. Unser Reisebüro erreichen wir weder telefonisch noch über E-Mail. Wir können nur hoffen, noch eine Nachricht über unseren Wienflug  zu erhalten. Bis zum Abflug nach Österreich sind noch viele Arbeiten am Boot zu erledigen.
 
4. Juni
Es gibt schon wieder einen Tropica-Sturm im Karibischen Meer und hat den Namen Christobal 
 
 
5.Juni: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 202 Personen , es gibt keinen Patienten mehr auf der Intensivstation.
 
12. Juni
Seit einer Woche sind 15 Neue Covid-19 Fälle hinzugekommen. Diese Neuen Fälle kommen von Einreisenden aus Frankreich und Canada.
12. Juni: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 217 Personen
13. Juni: Die Neuen Covid-19 Fälle sind 221 Personen